Sonntag, 28. Oktober 2012

Alte Klassiker

"Die silberne Brücke" von Hertha Vogel-Voll.

Seit Kurzem nennt sich diese kleine nette Geschichte mein Eigen. Sie zählt zu den Kunstmärchen:

>>Zitat<<
"Gattungsmerkmale
Im Gegensatz zu den Volksmärchen sind Kunstmärchen die Schöpfung eines bestimmten Dichters oder Schriftstellers. Sie übernehmen häufig Stil, Themen und Elemente der Volksmärchen, weisen aber weder deren eindimensionale Erzählform auf noch erschöpfen sie sich in stereotyper Abstraktion von Ort, Zeit und handelnden Personen. Anders als in Märchen werden die Figuren und deren Probleme psychologisiert, d.h. das Schema Schwarz-Weiß durchbrochen, was eine Moral im eigentlichen Sinne nicht erkennbar werden lässt. Kunstmärchen haben oft eine verschachtelte Form (Märchen im Märchen), unterscheiden sich also auch in dieser Hinsicht stark von den einfachen Volksmärchen.
Kunstmärchen sind in der Regel also umfangreicher und literarisch anspruchsvoller als Volksmärchen konzipiert, arbeiten insbesondere häufiger mit Metaphern und liefern detaillierte Beschreibungen von Personen und Ereignissen. Anders als Volksmärchen enden sie auch nicht glücklich (vgl. Andersens „Die kleine Meerjungfrau“). Ein weiteres Hauptmerkmal von Kunstmärchen ist, dass sie nicht ausschließlich für Kinder bestimmt sind, was sich schon an dem zuweilen hohen sprachlichen Niveau erkennen lässt. Im Vorwort zu dem märchenartigen Roman Der kleine Prinz wird deutlich hervorgehoben, dass sich das Buch sowohl an Kinder als auch an Erwachsene richtet. [...]"

(Quelle: Wikipedia)

Diese Form der Märchen kannte ich vorher gar nicht, obwohl man viele dieser Märchen kennt.
Zu den bekanntesten gehören:
  • Gullivers Reisen von Jonathan Swift
  • A Christmas Carol von Charles Dickens
  • Alice im Wunderland von Lewis Carroll
  • Der Nussknacker von Peter Tschaikowski
und viele mehr.

Ich bin richtig gespannt auf diese Geschichte. Auf einigen Seiten sind sehr schöne Zeichnungen. Dieses Buch hat schon einiges mitgemacht, so wie es aussieht. Leider liegen einige Seiten lose im Buch und die Seiten sind stark vergilbt, aber das ist auch kein Wunder, denn das Buch ist ca.  60 Jahre alt.

In der Geschichte geht es um die beiden Kinder Rose und Heinrich, die auf der Suche sind nach der Blauen Blume. Diese Blume soll verhindern, dass die Menschenherzen aus Stein werden, wodurch keine Freude auf der Welt mehr herrschen würde. Die Kinder werden auf ihrer Reise von dem "Dicken Ende" verfolgt, ein Ungeheuer, welches überall sein Unwesen treibt. Nur Kinder sind in der Lage die Blaue Blume zu finden, denn nur sie haben ein reines Herz.


Kinder erfahren durch das Buch viel von der Welt und begreifen, wie leicht Menschen auf andere hören und blind sind für viele Dinge - man darf eben nicht jedem Menschen blind vertrauen.

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