Montag, 21. Januar 2013

Susan Finden - Casper, ein Kater geht auf Tour


Verlag: Weltbild
Autor: Susan Finden
Ausgabe: flex. Einband
ISBN: 978-3-868-00661-2
Preis: 8,99 €
Bewertung: 4/5

Kurze Inhaltsangabe: 
Susan und ihr Mann Chris leben in England und sind Katzeneltern. Eigentlich ist es Susan, die es sich als Lebensaufgabe gemacht hat kranke und alte Katzen bei sich aufzunehmen, um ihnen ihre letzten Jahre so angenehm wie möglich zu gestalten. Dabei machte sie die Erfahrung, dass es eine Katze nie zweimal gibt. Jede ist etwas ganz besonderes und hat ihre Eigenheiten und Macken. So auch Casper, den Susan aus einem Katzenhaus zusammen mit seinem Freund Tuppence geholt hat. Anfangs brauchte Casper lange, um sich an sein neues Zuhause zu gewöhnen. Aber als er sich endlich heimisch fühlte, begann er seine Streifzüge in der Nachbarschaft.
Sein Frauchen fragte sich immer, wo sich ihr kleiner Schützling wohl rumtreibt, weil er für einige Stunden am Tag verschwindet. Eines Tages bei einem Arztbesuch entdeckt sie ihn im Wartezimmer auf einem Stuhl liegend. Sie dachte erst, dass er ihr unauffällig gefolgt ist, aber als sie die Mitarbeiter der Arztpraxis nach ihrem Kater befragt, stellt sich heraus, dass Casper fast jeden Tag der Praxis einen Besuch abstattet. Auch in der Apotheke um die Ecke wurde ihm extra ein Stuhl neben dem Eingang bereit gestellt, damit er sich darauf einrollen kann.
Es sollte auch nicht aufhören mit seinen Streifzügen, als sie in eine andere Stadt zogen. In Plymouth trieb er sogar so weit mit dem Bus durch die halbe Stadt zu fahren. Als Sue dies erfuhr, war sie anfangs geschockt und wunderte sich über ihren Kater. Da sie seine Vergangenheit nicht kannte, mutmaßte sie, dass er wohl zwischen Fahrzeugen und vielen Menschen aufgewachsen sein muss. Er hat keine Angst vor großen Fahrzeugen und auch liebt er die Menschen.
Seine Busrundfahrten bleiben aber nicht lange unbeobachtet und schon bald ist Casper eine Stadtberühmtheit. Aber auch dabei bleibt es nicht lange und bald kennt ihn fast die halbe Welt – der Kater, der sich in die Schlange der wartenden Fahrgäste einreiht und mit dem Bus von seinem Wohnort bis zur Endstation und wieder zurück fährt.

Autorin
Susan Finden hatte bereits als Kind eine besondere Beziehung zu Katzen: Ihr erster Kater Blackie half ihr, Schicksalsschläge wie den frühen Tod ihrer Schwester zu überwinden, und auch später spielten Katzen immer eine wichtige Rolle in ihrem Leben. Mit den Jahren wuchs ihre Katzenschar an, bis Susan in einem Tierheim in Weymouth Casper kennenlernte, der ihr Leben nachhaltig veränderte. Noch heute nimmt Susan Katzen vom Tierschutz auf, und sie plant schon bald die nächste Adoption.

Meine Meinung 
Dieses Buch interessierte mich schon eine Weile. Ich selbst bin eine Katzenliebhaberin und seit frühester Kindheit sind sie meine stätigen Begleiter in meinem Leben. Die Geschichte um ihre Katzen und vor allem um Casper haben mich sehr berührt. Oft kullerten mir Tränen die Wange runter, wenn ich las, dass eines ihrer Lieblinge verstarb. Aber es machte mir auch viel Freude über die Streiche von Casper zu lesen. Er erinnerte mich an meine Katzen und auch an die, die ich vor langer Zeit gehen lassen musste.
Im Buch sind auch einige Fotos von Casper und auch von den anderen Katzen, denen Susan und Chris ein zu Hause gegeben haben. Da das Buch nicht viele Seiten hat, war ich auch recht schnell durch. Der Schreibstil ist sicher keine Meisterleistung, aber das erwartet man auch nicht wirklich. Die Geschichte ist unterhaltsam und es machte mir Spaß es zu lesen.
Im Buch wurde erwähnt, dass Casper bei einem seiner Streifzüge mit dem Bus gefilmt und das Filmchen auf YouTube hochgeladen wurde. Und neugierig wie ich bin, habe ich gleich mal geschaut, ob ich es finden werde. Und tatsächlich ich fand es und schaute es mir an. Dieser Kater war schon eine richtige kleine Persönlichkeit.
Das Buch kann ich jedem empfehlen, die Katzen lieben und interessant finden, aber sicher wäre das Buch auch für Hundeliebhaber, Pferdenarren und alle anderen Tierliebhaber interessant. Denn das Buch will uns sagen, dass das Leben miteinander, Mensch und Tier, weitaus schöner und glücklicher ist.

Sonntag, 13. Januar 2013

Ein guter Start ins neue Jahr

Mich hat die Leselust wieder gepackt.
Das neue Jahr ist gerade zwei Wochen alt und ich habe schon zwei Bücher ausgelesen. Dafür aber auch zwei Neue gekauft.
Aber das macht nichts, wenn es dabei bleibt, dass ich jede Woche mindestens ein Buch lesen werde, ist mein SUB im Nu verschwunden, na jedenfalls fast.
Ende letzten Jahres habe ich den ersten Band der Edelsteintrilogie "Rubinrot" von Kerstin Gier gelesen, es lag ca. 2 Jahre auf meinem SUB. Ich war begeistert und habe mir gleich noch Band 2 besorgt. Den zweiten Teil habe ich jetzt auch durch und ich freue mich schon auf Band 3. Aber auf den muss ich noch bis Ende Januar warten, dann bekomme ich es geschenkt. Jetzt muss ich die Zeit dazwischen irgendwie überbrücken und das mit möglichst tollen Büchern. Gerade habe ich "Olive und das Haus der Schatten" von Jacqueline West gelesen, was ja eigentlich mehr ein Kinderbuch ist, aber das stört mich nicht. Zu dem Buch werde ich demnächst eine Rezension schreiben, es war ein sehr schönes Buch und das Lesen dieses Buches hat viel Spaß gemacht.
Jetzt lese ich "Mücke im März" von Veronika Rotfuß und bis jetzt geht es. Viele Seiten waren es noch nicht, habe ja erst heute angefangen. Der Schreibstil ist einfach gehalten, recht jugendlich. Das Buch ist in der Ich-Erzählung, somit alles aus der Sicht von Mücke.
Ich bin gespannt wie es weiter geht, es könnte schon interessant werden.

Ich bin gespannt, ob ich dieses Jahr mehr schaffe zu lesen. Im vergangenen Jahr waren es ja "nur" 22 Bücher, 4 Bücher weniger als im Jahr 2011.