Dienstag, 19. Februar 2013

Ein Katzenkörbchen mal ganz anders

Als ich dieses kleine Köfferchen gesehen habe, ist mir gleich eine verrückte Idee gekommen.
Der würde sich super als Katzenschlafplatz eignen.
Meine süße Medi hat es sich nämlich gerade angewöhnt mir mein Kopfkissen streitig zu machen, was ich persönlich nicht so erfreulich finde, da ich oft total verrenkt und wie gerädert aufwache.
Zuerst einmal habe ich das Köfferchen gründlich geputzt, es sah richtig dreckig aus und das sah man dann auch am Wasser. Danach einige Tage lang offen stehen gelassen, damit er auch schön trocknet. Da meiner Medi desöfteren mal ein Missgeschick passiert, habe ich innen den Koffer mit abwaschbarer Klebefolie beklebt. Ein altes Bettlagen dient als Polsterung und den Bezug habe ich ganz einfach aus einem alten Kopfkissen genäht und mit Klettband versehen. So kann ich alles abziehen und in die Waschmaschine stecken, wenn es mal sein muss.
So und hier ein paar Bilder. Medi ist ganz allein in ihr neues Körbchen gegangen. Bei Cruchot (der Kater meiner Schwester) musste ich nachhelfen - sonst ziert er sich aber nicht so!



Ich habe vor noch einen Koffer auf diese Weise umzugestalten, dieser soll dann für meinen Großen, dem Casimir, sein. Denn jedes Mal, wenn ich die Eltern besuche, bekomme ich als erstes zu hören: "Heute nimmst du deinen Casi aber wieder mit!", und wenn ich dann frage warum, sagen sie, dass er ihnen den abentlichen Fernsehplatz klaut - hihi :).
Also bekommt er jetzt seinen eigenen Fernsehplatz ;). Ob er dann das Klauen aber sein lässt, wage ich zu bezweifeln.


Mittwoch, 6. Februar 2013

Volker Kutscher - Die Akte Vaterland

Autor: Volker Kutscher
Ausgabe: Hardcover
ISBN: 978-3-462-04466-9
Preis: 19,99 €
Bewertung: 4/5

Klappentext:
„Im Juli 1932 steht die Berliner Polizei vor einem Rätsel: Ein Mann liegt tot im Lastenaufzug von „Haus Vaterland“, dem legendären Vergnügungsviertel am Potsdamer Platz und alles deutet darauf hin, dass er dort ertrunken ist. Und er ist nicht der Einzige, der auf diese Weise ums Leben gekommen ist. Volker Kutscher schickt seinen Kommissar Gereon Rath auf eine außergewöhnliche Ermittlungsreise, die bis nach Ostpreußen führt. Und Rath an die Grenzen seiner Belastbarkeit.“

Autor:
Volker Kutscher, geboren am 26. Dezember 1962, wuchs im oberbergischen Wipperfürth auf. Nach einem Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte an den Universitäten in Wuppertal und Köln war er als Lokalredakteur in Wipperfürth tätig.

1995 veröffentlichte er mit Bullenmord seinen ersten Roman. 2007 erschien unter dem Titel Der nasse Fisch der erste Band einer auf acht Bände angelegten Serie von Kriminalromanen um den Kölner Kriminalkommissar Gereon Rath, die im Berlin der Weimarer Republik spielen. Für den zweiten Band dieser Serie, Der stumme Tod, erhielt der Autor 2010 den Burgdorfer Krimipreis; 2011 wurde die Gereon-Rath-Reihe mit dem Berliner Krimifuchs ausgezeichnet. Volker Kutscher lebt in Köln.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Volker_Kutscher)

Meine Meinung:
Für dieses Buch habe ich lange gebraucht, vielleicht zu lange. 
Anfangs las sich die Geschichte noch gut, aber es wollte so gar nicht spannend werden. Der Mordfall Lamkau im Haus Vaterland plätschert die ganze Zeit nur vor sich hin ohne erkennbare Ergebnisse.
Aber der geschichtliche Hintergrund ist sehr gut dargestellt und für mich sehr interessant gewesen. Man bekommt dadurch einen Einblick, wie die Menschen der damaligen Zeit sich gefühlt haben mussten. Auch die detaillierten Beschreibungen der verschiedenen Orte des damaligen Berlins sind bildhaft beschrieben und lassen die Häuser regelrecht wieder auferstehen im Kopf. Die Charaktere sind auch gut gezeichnet und mit den meisten konnte ich mich auch „anfreunden“. Irgendwie macht es auf mich auch den Eindruck, dass der Autor genau darauf viel mehr Wert legte, als auf die Handlung. Diese Rezension fällt mir irgendwie schwer. Mir wollen auch nicht die richtigen Worte dafür einfallen. Ich fand das Buch jetzt nicht schlecht, aber total begeistert bin ich nicht. Es ist toll geschrieben, aber dennoch nahm mich die Geschichte nicht so in ihren Bann. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich seit einiger Zeit in einer hässlichen Leseflaute feststecke und ich mich oft zum Lesen zwingen musste. Vorerst aber bleibt dieser bittere Beigeschmack und daher kann ich dem Buch auch nur 3 Sterne geben.
Irgendwann werde ich das Buch sicher noch einmal lesen und vielleicht ändert sich meine Meinung dann auch.
Auch wäre es wohl von Vorteil, die anderen drei Fälle des Gereon Raths gelesen zu haben.